Wenn man sich die letzten CDs von Sting so ansieht, dann kommt man zu dem Schluss: Es ist ein kreatives, fantasievolles und von großer Musikalität geprägtes Entdecken von Goldadern der Klassik. Wir alle haben noch Stings Interpretation des jahrhundertealten Lauteliedermeisters John Dowland im Ohr, da zieht es Sting in eine ganz andere Richtung: An die Seite des ganz großen Sinfonieorchesters. 'Symphonicities' heißt das Projekt, das natürlich nicht nur aus einer CD-Aufnahme besteht, sondern auch mit einer großen Tour verbunden ist, die den Künstler auch nach Deutschland führen wird: Für September etwa sind Konzerte in Berlin und Köln, für Oktober Auftritte in Hamburg, Frankfurt und Stuttgart geplant. Diesmal hat sich der britische Musiker nicht mit Klassikern der Musikgeschichte, sondern mit seinen eigenen Songs beschäftigt und im Sound ganz neu aufpoliert. Dabei erinnert er sich an seine Zeit als Gründungsmitglied der erfolgreichen Gruppe Police, die 1977 zusammenfand und bereits ein Jahr später die Hitparaden stürmte - Ausgangspunkt für Stings Sänger- und Songschreiberkarriere, in deren Verlauf er nahezu 100 Millionen Platten verkaufen sollte, darunter zahlreiche Multiplatin-Alben, die natürlich auch mit einer Fülle von Preisen bedacht wurden. Allein den begehrten "Grammy" kassierte Sting sechs Mal! So stehen die populärsten Police-Songs wie "Roxanne" oder "Every Breath You Take" im Mittelpunkt des Programms.