Er galt als höchste Autorität auf dem Gebiet der Interpretation der großen Klavierklassiker: Wilhelm Kempff, 1895 geboren und damit direkt aus dem Geist der Romantik in die High-Fidelity-Welt hineingewachsen, hinterließ nach seinem Bühnenabschied 1980 ein diskografisches Vermächtnis, das bis heute noch nicht ganz erschlossen ist. Die 35-CD-Box mit den Aufnahmen, die der Meister der lyrischen Zwischentöne auf den Labels Deutsche Grammophon und Decca produziert hat, bietet neben seinen berühmten Beethoven-, Schubert-, Bach-, Brahms-, Schumann- und Chopin-Zyklen auch Raritäten: erstmals auf CD zu hörende frühe Aufnahmen aus den Dreißigern.
(Deutsche Grammophon/Universal)