Als im Jahre 2007 der Cellist und Dirigent Mstislaw Rostropowitsch starb, verlor die Welt einen ihrer größten Musiker. Als der 1927 im aserbaidschanischen Baku geborene Musiker den in der Sowjetunion verfemten Schriftsteller und Nobelpreisträger Solschenizyn bei sich aufnahm, wurde ihm die Staatsbürgerschaft aberkannt. 2012 wäre „Slawa“, wie ihn seine Freunde liebevoll nannten, 85 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass öffnen die Labels Decca und Philips die Archive und vereinen Rostropowitschs Einspielungen mit Werken von Schumann, Schubert, Debussy, Britten, Bridge und – als besonderes Highlight – Haydn, dessen Cellokonzert in C-Dur erst 1964 entdeckt wurde. Ein weiteres bedeutendes Dokument sind Beethovens Cellosonaten mit Svjatoslav Richter am Klavier.
(Decca/Universal)