Jonas Kaufmann // Dolce Vita (DVD & Blu-ray)

Italienische Lieder, vor allem die in vielen Filmen zu großer Berühmtheit gelangten Lieder wie „Non scordar di me“, das von Beniamino Giglio im gleichnamigen Film gesungen wurde, gehörten schon immer zum Repertoire großer italienischer Tenöre. Es ist eine Kunst, die Leichtigkeit, aber auch das bewusst eingesetzte Sentimentale mancher Lieder dieses Genres in der richtigen Gewichtung zu interpretieren und dabei das Publikum auf Anhieb mitzureißen. Weiterlesen ›

Gubanova, Kaufmann, Harteros, Terfel // Opera Gala – Live from Baden-Baden

Zum ersten Mal standen die Weltstars Ekaterina Gubanova, Anja Harteros, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel bei der Opern-Gala Baden-Baden zum Abschluss des Festivalprogramms gemeinsam auf der Bühne. „Was für eine Freude war das, mit solchen Kollegen zu singen“, sagt der Bassbariton Terfel. Weiterlesen ›

Sonya Yoncheva u.a. // Adventskonzert aus der Dresdner Frauenkirche

Die seit 1989 wiederaufgebaute und 2005 eingeweihte Frauenkirche Dresden ist weltweit zu einem Symbol der Versöhnung geworden. Aber nicht nur das Gebäude an sich, auch die Musik, die in festlichen Konzerten, Uraufführungen wie etwa Schnittkes 9. Sinfonie und von Solisten wie dem Trompeter Ludwig Güttler, in dieser Kirche gespielt wird, sendet regelmäßig Botschaften. Weiterlesen ›

Chor des BR, Concerto Köln u.a. // Soli Deo Gloria

Der Beitrag des Bayerischen Rundfunks unter der Sammelbezeichnung „Soli Deo Gloria“ zum Projekt „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“ ist ebenso vielseitig wie reich ausgestattet. Die fantastischen Neuaufnahmen der großen protestantischen Oratorien und der katholischen Messe H-moll von Johann Sebastian Bach mit berühmten Ensembles der historischen Aufführungspraxis wie dem Concerto Köln und der Akademie für Alte Musik Berlin erscheint nicht nur in einer 15-teiligen CD-Box, sondern auch auf sechs DVDs mit vielen Extras. Weiterlesen ›

Thielemann & Bayreuther Festspielorch. // Wagner: Tristan und Isolde

Acht Jahre hatte Katharina Wagner, die Urenkelin Richard Wagners, nach ihrer Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ am Grünen Hügel verstreichen lassen, bevor sie sich mit einer Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ in Bayreuth 2015 wieder aus der Deckung wagte. Eine Inszenierung müsse man spüren, hatte sie im Interview einmal gesagt, und meinte damit, dass keineswegs nur der Kopf dabei leiten solle, sondern vor allem das Herz. Weiterlesen ›

Kaufmann, Welser-Möst, Wiener Philh. u.a. //  Beethoven: Fidelio

Claus Guths „Fidelio“-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen 2015 gehört wohl zu den radikalsten und aufregendsten der jüngeren Zeit. Die oft lähmenden, holprigen Sprechdialoge hatte der Regisseur gleich ganz gestrichen und durch wummernde Geräuscheinblendungen ersetzt, die Beethovens Hörwahrnehmung während der Arbeit an seiner einzigen Oper andeuten sollten. Weiterlesen ›

Philippe Jaroussky, Patricia Petibon u.a. // Händel: Alcina

Lebendiger kann man Händels von einer gefährlichen, männermordenden Zauberin handelnde Oper „Alcina“ wirklich kaum inszenieren, als es die britische Regisseurin Katie Mitchell in einer Produktion des Festivals Aix-en-Provence 2015 getan hat. Weiterlesen ›

Wiener Philharmoniker // Sommernachtskonzert 2016

Es war ein Novum dieses Sommers, dass das seit 2004 jährlich stattfindende „Sommernachtskonzert“ der Wiener Philharmoniker im Schlosspark Schönbrunn, das 2016 von Semyon Bychkov geleitet wurde, zum ersten Mal bei freiem Eintritt für rund 100.000 Besucher gegeben wurde. Weiterlesen ›

Simon Rattle & Berliner Philharmoniker // Beethoven: Sinfonien 1-9

Sir Simon Rattle hat sich bei den Berliner Philharmonikern mit der Veröffentlichung aller Beethoven-Sinfonien weitaus mehr Zeit gelassen als viele seiner Vorgänger. Weiterlesen ›