Gubanova, Kaufmann, Harteros, Terfel // Opera Gala – Live from Baden-Baden

Zum ersten Mal standen die Weltstars Ekaterina Gubanova, Anja Harteros, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel bei der Opern-Gala Baden-Baden zum Abschluss des Festivalprogramms gemeinsam auf der Bühne. „Was für eine Freude war das, mit solchen Kollegen zu singen“, sagt der Bassbariton Terfel. Weiterlesen ›

Teodor Currentzis & MusicAeterna // Don Giovanni

Vor sechzig Jahren war es einmal der Dirigent Erich Kleiber, der mit einem ungewöhnlich feurigen, akzentreichen Klangbild die Gesamtaufnahmen Mozartscher Opern revolutionierte. Was nun Teodor Currentzis in Studioaufnahmen der Da-Ponte-Opern mit seiner MusicAeterna am Theater Perm vorlegt, übertrifft die Kontraste Kleibers noch um ein Vielfaches. Weiterlesen ›

Opern-Klassiker Remastered: Giulini, Sabata, Klemperer u.a.

Nachdem die Experten der berühmten Abbey Road Studios vor zwei Jahren die phänomenale Callas-Edition in neuester Remastering-Technik der Originalbänder vorgelegt haben, erwecken sie nun legendäre Aufnahmen der Schallplattengeschichte im digitalen Zeitalter zu neuem Leben. In der Serie „Oper Deluxe“ erscheinen Operngesamtaufnahmen mit Kultstatus. Die Originalcover werden beibehalten, und beigefügt sind umfangreiche Hardcover-Booklets mit vielen Informationen zu den Künstlern und zur Aufnahmegeschichte. Weiterlesen ›

Kaufmann, Pappano & Royal Opera House Orch. // Giordano: Andrea Chénier

Dreißig Jahre lag die letzte Aufführung des tragischen Vierakters „Andrea Chénier“, der zur Zeit der Französischen Revolution spielt, am Londoner Covent Garden zurück, ehe sich Antonio Pappano und das Royal Opera House 2015 an eine Neuproduktion machten und keinen Geringeren als Jonas Kaufmann für die Titelrolle des unglücklichen Poeten gewinnen konnten. Weiterlesen ›

Thielemann & Bayreuther Festspielorch. // Wagner: Tristan und Isolde

Acht Jahre hatte Katharina Wagner, die Urenkelin Richard Wagners, nach ihrer Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ am Grünen Hügel verstreichen lassen, bevor sie sich mit einer Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ in Bayreuth 2015 wieder aus der Deckung wagte. Eine Inszenierung müsse man spüren, hatte sie im Interview einmal gesagt, und meinte damit, dass keineswegs nur der Kopf dabei leiten solle, sondern vor allem das Herz. Weiterlesen ›

Karg, Yoncheva, Villazón, Hampson, Von Otter, Nézet-Seguin, u.a. // Mozart: Le Nozze di Figaro

Mozarts „Le Nozze di Figaro“ sei eine Oper, die nur so abschnurre wie ein Uhrwerk, schrieb einmal „Die Welt“. Schon in den ersten Takten der Ouvertüre wird klar, dass man sich auf ein spritziges, übermütiges Stück einzustellen hat. Die oft knappen und pointierten Arien, Duette und Ensembles der ironiegeladenen Oper um Täuschung, Eheglück, Betrug und Leidenschaft treiben die Handlung unentwegt voran. „Le Nozze di Figaro“ ist ein Ensemblestück par excellence und eines der dichtesten und schnellsten Werke der Opernliteratur überhaupt. Weiterlesen ›

Kaufmann, Welser-Möst, Wiener Philh. u.a. //  Beethoven: Fidelio

Claus Guths „Fidelio“-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen 2015 gehört wohl zu den radikalsten und aufregendsten der jüngeren Zeit. Die oft lähmenden, holprigen Sprechdialoge hatte der Regisseur gleich ganz gestrichen und durch wummernde Geräuscheinblendungen ersetzt, die Beethovens Hörwahrnehmung während der Arbeit an seiner einzigen Oper andeuten sollten. Weiterlesen ›

Anna Prohaska // Serpent & Fire-Opernarien

Die österreichisch-britische Koloratursopranistin Anna Prohaska hat sich für ihr aktuelles Album „Serpent & Fire“ barocke Arien ausgewählt, die aus berühmten Frauengestalten der Antike gewidmeten Opern Händels, Graupners, Purcells oder Hasses stammen. Weiterlesen ›

Philippe Jaroussky, Patricia Petibon u.a. // Händel: Alcina

Lebendiger kann man Händels von einer gefährlichen, männermordenden Zauberin handelnde Oper „Alcina“ wirklich kaum inszenieren, als es die britische Regisseurin Katie Mitchell in einer Produktion des Festivals Aix-en-Provence 2015 getan hat. Weiterlesen ›