Johannes Moser & Andrei Korobeinikov // Werke für Cello und Klavier

Es ist Johannes Mosers zweites Pentatone-Album nach seiner hochgelobten Einspielung der Cellokonzerte von Dvořák und Lalo. „Diesmal wollte ich unbedingt eine CD mit reinem russischen Repertoire aufnehmen“, sagt der 37-jährige Münchner, „denn mit dem russischen Pianisten Andrei Korobeinikov habe ich einen wahren Meister der russischen Musik an meiner Seite.“ Weiterlesen ›

Martin Stadtfeld // Chopin+

Die Nähe von Chopins Etüdenzyklen zu Bach ist gar nicht so weit hergeholt. Für Martin Stadtfeld, der Chopins Etüden in seinen Konzerten ebenso häufig spielt wie etwa Bachs Präludien und Fugen, ist diese Nähe schon allein in der Tatsache begründet, dass beide Komponisten die Idee verfolgten, „einen einzigen Gedanken einem Werk zugrunde zu legen und diesen in aller Stringenz herauszuarbeiten.“ Weiterlesen ›

Alexandre Tharaud // Tharaud plays Rachmaninov

Es schwebt immer etwas Geheimnisvolles mit. Man nimmt zwischen den Klängen das bei diesem Komponisten oft verborgene Unausgesprochene wahr, wenn der französische Pianist Alexandre Tharaud Rachmaninow spielt. Emphase lässt er genauso wenig vermissen, Tharaud entwickelt jede Steigerung und jeden noch so großen Ausbruch organisch aus dem Zusammenhang. Weiterlesen ›

Daniil Trifonov // Transcendental

Was Daniil Trifonov mit seinen Händen mache, schwärmte Martha Argerich, sei technisch einfach unglaublich. Sein Anschlag habe sowohl etwas Zärtliches als auch dämonische Elemente. Voraussetzungen, die zur Musik eines Komponisten wie Franz Liszt zweifellos in besonderer Weise passen. Weiterlesen ›

Fazil Say // Mozart: Sämtliche Klaviersonaten

Bei diesem besonderen Projekt hat sich Fazil Say auf Spurensuche im Notentext begeben und für jede von ihm interpetierte Sonate tiefgehende Gedanken formuliert. Weiterlesen ›

Argerich, Perlman // Schumann, Bach, Brahms

Fast 20 Jahre nach Veröffentlichung ihres gemeinsamen Live-Albums vom Saratoga-Festival sind die Klassik-Ikonen Martha Argerich und Itzhak Perlman ins Studio gegangen und bieten eine Kammermusikaufnahme vom Feinsten. „Wir haben das Album von 1998 sozusagen weitergeführt und vollendet“, sagt Perlman. Weiterlesen ›

Friedrich Gulda // Message From G

Es war nicht nur das einzigartige Klavierspiel, das die Live-Events des großen Pianisten Friedrich Gulda so besonders machte, es war auch die voller Überraschungen steckende Show, die den Besuchern bei seinen Auftritten immer garantiert war. Jeder hat sein Erscheinungsbild vor Augen, der gern getragene Existenzialisten-Rollkragenpulli, die heißgeliebte getönte Brille oder die mit Pailletten bestickte Takke-Kopfbedeckung. Weiterlesen ›

Lang Lang // New York Rhapsody

Musik kann Städte prägen, und umgekehrt prägen Städte natürlich auch die Musik, die innerhalb ihrer Mauern geschrieben wurde oder hier außergewöhnliche Aufführungen erlebt hat. Das gilt, um nur einige Beispiele zu nennen, sowohl für die Strauß-Walzer oder die Zither-Melodie zum Orson-Welles-Film „Der dritte Mann“ in Bezug auf Wien als auch für Elgars „Pomp and Circumstances Marches“ in Bezug auf London. Auch New York hat seine Musikgeschichte und, fragt man den chinesischen Pianisten Lang Lang, sogar eine sehr reiche, eigenwillige und weltbewegende. „Ich wollte unbedingt eine musikalische Hommage machen an die Stadt, die ich liebe“, sagt er zu seinem aktuellen Album „New York Rhapsody“. Weiterlesen ›

Alice Sara Ott // Wonderland

Dass die Musik des norwegischen Romantikers Edvard Grieg mit den Mythen seiner Heimat aufs Tiefste verbunden ist, zeigt schon allein seine farbenprächtige „Suite aus Peer Gynt“, zu der das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung des finnischen Dirigenten Esa-Pekka Salonen lyrische Stücke und Ausschnitte auf dem zweiten Konzertalbum Alice Sara Otts ergänzt. Weiterlesen ›