Das Neuste:

  • Dorothee Oberlinger // Rokoko

    Dorothee Oberlinger // Rokoko
    Bei dem Begriff Rokoko denkt man zuerst ja gern ans Kunstgeschichtliche, an Sitzmöbel mit Tierfüßen und Muschelornamenten, an die höfische Kultur des 18. Jahrhunderts und an Damen in Reifröcken. Es gibt das Rokoko aber auch in der Musik, vor allem in der Musik aus dem Umfeld des frankophilen Preußenkönigs Friedrich des Großen. Komponisten wie Johann Gottlieb Graun oder Johann Joachim Quantz, der dem König Flötenunterricht erteilte, und natürlich der Hofakkompagnist... Weiterlesen ›
  • Various // Telemann – The Collection

    Various // Telemann – The Collection
    Georg Philipp Telemann war einmal Musikdirektor am traditionsreichen Johanneum sowie Kantor und Musikdirektor der fünf Hauptkirchen in Hamburg. Darüber hinaus war er ein gewiefter Theatermann. Er beherrschte Pointen, dramatische Steigerungen und die Kunst der Ironie nicht weniger eindrucksvoll als Georg Friedrich Händel, der ja auch mal in Hamburg gelebt hat. Klar, dass sich die Elbmetropole ihrem großen Bürger Telemann zu dessen 250. Todestag in diesem Jahr ebenso verpflichtet fühlt wie... Weiterlesen ›
  • Khatia Buniatishvili // Rachmaninoff: Klavierkonzert 2 op.18 & 3 op.30

    Khatia Buniatishvili // Rachmaninoff: Klavierkonzert 2 op.18 & 3 op.30
    Allein der Beginn von Rachmaninows 2. Klavierkonzert, in dem die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili eine gewaltige Steigerung aufbaut, die sogleich in das lyrische Thema des ersten Satzes übergeht, ist ein Genuss. Buniatishvili ist aber auch eine Pianistin, die den enormen Kraftentladungen der beiden Klavierkonzerte Nr. 2 und 3, die sie hier mit dem Czech Philharmonic Orchestra unter Paavo Järvis zupackender, enorm konturierter Leitung eingespielt hat, mehr als gewachsen. Die Läufe... Weiterlesen ›
  • Grigory Sokolov // Mozart & Rachmaninov: Concertos

    Grigory Sokolov // Mozart & Rachmaninov: Concertos
    Wenn Grigory Sokolov die ersten Töne der Exposition in Rachmaninows 3. Klavierkonzert anschlägt, scheint alles beinah zu schweben. Berückend formt der russische Pianist die melodische Linie und reißt das Orchester mit, um gleich beim ersten Ausbruch ein Höchstmaß an Energetik und Virtuosität an den Tag zu legen. Sokolov spielt manche Passagen wirklich in atemberaubendem Tempo. Und dabei ist es doch ein Merkmal dieses Pianisten, dass er sich so gar nicht... Weiterlesen ›
  • Marie-Nicole Lemieux // Rossini Si! Si! Si! Si!

    Marie-Nicole Lemieux // Rossini Si! Si! Si! Si!
    Die Koloraturarien von Rossini sind immer brillant, virtuos und machen einfach immensen Spaß zu hören. Das empfindet auch die kanadische Altistin Marie-Nicole Lemieux, die bei vielen Arien komischer Opern wie „Cruda sorte!“ aus „L’Italiana in Algeri“ oder „Una voce poco fa“ aus „Il barbiere di Siviglia“ selbst den Schalk im Nacken zu haben scheint. „Rossini ist für mich eine Offenbarung“, sagt Lemieux, „man singt bei ihm doppelt so viel wie... Weiterlesen ›
  • Schumann Quartett // Landscapes

    Schumann Quartett // Landscapes
    Das Schumann Quartett ist erst vor fünf Jahren gegründet worden. Und es heißt nicht etwa so, weil es sich auf Robert Schumann bezieht, sondern weil die drei Brüder Erik, Ken und Mark Schumann es initiiert haben. Das einzige Nicht-Familienmitglied des Ensembles ist die aus Estland stammende Bratschistin LiisaRandalu, die für die CD „Landscapes“ höchstpersönlich den Kontakt zum sonst sehr scheuen estnischen Komponisten Arvo Pärt hergestellt hat.
  • Philippe Jaroussky // La Storia di Orfeo

    Philippe Jaroussky // La Storia di Orfeo
    Bei der Eröffnung der Elbphilharmonie war der Auftritt des Countertenors Philippe Jaroussky ein gefeierter Höhepunkt. Von einer Empore herab sang der Residenzkünstler dort Emilio de’ Cavalieris Arie „Dalle piu alte sfere“ aus „La Pellegrina“. Nun widmet sich der Weltstar mit der Sopranistin Emöke Barath und dem Ensemble I Barocchisti unter Leitung von Diego Fasolis auf seiner neuen CD „La Storia di Orfeo“ dem antiken Mythos des Orpheus.
  • Daniel Barenboim & WEDO // Hommage à Boulez

    Daniel Barenboim & WEDO // Hommage à Boulez
    Mit seinen Kompositionen, aber auch mit den von ihm selbst dirigierten Konzertprogrammen hat der vor einem Jahr verstorbene Pierre Boulez dafür gesorgt, die Neue Musik nachhaltig im normalen Konzertbetrieb zu etablieren. In seinen Stücken fand er zu wunderbar geschmeidigen und strahlkräftigen Klangwelten, die zwar immer kompliziert gebaut waren, aber sofort ins Ohr gingen und die Herzen der Menschen trafen.
  • Daniel Hope // For Seasons

    Daniel Hope // For Seasons
    Das Bearbeiten, Verändern und Auffrischen großer Werke des Klassikrepertoires hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Im Gegensatz zu Kollegen, die auch gern mal weniger bekanntes Repertoire hervorziehen und einer „Generalüberholung“ unterziehen, wählte Max Richter einen echten Klassikhit aus. „Vivaldis ‚Vier Jahreszeiten’ sind ein omnipräsentes Klangobjekt und wie kein anderes Werk Teil unserer musikalischen Landschaft und meines täglichen Lebens“, sagt der geniale Arrangeur und Schöpfer von Tanztheaterstücken und Installationen.