Daniel Hope // My Tribute To Yehudi Menuhin

hopeFür seinen großen Mentor und Lehrer Yehudi Menuhin empfindet der Geiger Daniel Hope nicht nur allergrößte Bewunderung, sondern auch Freundschaft und innere Verbundenheit. Hope bewunderte das Spontane an Menuhin, wenn dieser seine Geige nahm und – wie sich Hope erinnert – „ohne große Zeremonie darauf spielte, als würde er ein Glas Wasser trinken.“ Zum 100. Geburtstag Menuhins am 22. April 2016 veröffentlicht Hope mit musikalischen Weggenossen ein Tribut-Album, das vor allem Werke enthält, die er als kleiner Junge selbst mit Menuhin einstudiert hatte. Ausschnitte aus Béla Bartóks 44 Duos für zwei Violinen gehören ebenso dazu wie Maurice Ravels „Deux mélodies hébraiques“. Für die Aufnahmen dieser Werke, aber auch das virtuose Konzert für zwei Violinen und Streichorchester a-Moll RV 522 oder Mendelssohns Violinkonzert engagierte Daniel Hope so großartige Kollegen wie die Geiger Daniel Lozakovitj und Simos Papanas, das Deutsche Kammerorchester Berlin und das Kammerorchester Basel. Selbstredend leitet Hope die Orchester geigenspielend selbst, denn das hatte Menuhin auch immer getan. Wie bei Menuhin, der allem Neuen neugierig begegnete, fehlt auch bei Hope nicht die Moderne. Auf diesem Album hören wir zum Beispiel John Taveners „Song Of The Angels“ und Hans Werner Henzes „Adagio adagio“. Den Klang von Yehudi Menuhins Geige hat Daniel Hope bis heute im Ohr. „So originell und so faszinierend schön“, sagt er begeistert.

Daniel Hope – My Tribute To Yehudi Menuhin (Deutsche Grammophon/Universal Music) CD 4795305 // ab 05.02.2016 im Handel