Pretty Yende // A Journey

9_yendeSie war 16 Jahre alt, als ihre Entscheidung fiel, Sängerin zu werden. Es war der Tag, an dem die Südafrikanerin Pretty Yende im Fernsehen einen Ausschnitt aus Delibes „Lakmé“ hörte und von ihrer Leidenschaft für das Genre dann einfach nicht mehr lassen konnte. Pretty Yende ist in ihre internationale Karriere sprichwörtlich hineingestolpert. Als sie das kurzfristige Angebot bekam, für die erkrankte Nino Machaidze an der Metropolitan Opera in Rossinis „La Comte Ory“ einzuspringen, stellte sich Pretty Yende der Herausforderung… und stürzte gleich zu Beginn der Aufführung schwer. Am Ende aber überzeugte sie dennoch sowohl Publikum, als auch Kritiker. Ebenfalls Heute reißen sich Opernhäuser wie die Mailänder Scala und die Metropolitan Opera um sie. Das Debütalbum Yendes bei Sony Classical ist Ausdruck eines „wahrgewordenen Traums“, sagt Yende. Ihre Koloraturen in der Rosina-Arie aus Rossinis „Barbier von Sevilla“ sind ebenso brillant wie mutig und keck. Jede Arie aus Gounods „Roméo et Juliette“, Bellinis „Beatrice di Tenda“ oder Donizettis „Lucia di Lammermoor“, deren Titelpartie Yende 2013 in Kapstadt sang, hat einen besonderen Platz in ihrer Biografie.

Pretty Yende – A Journey (Sony Classical) CD 88995321692 // ab 16.09.2016 im Handel