Fernando Varela // Vivere

Er habe schon immer Herausforderungen geliebt, sagt der junge amerikanische Star-Tenor mit puertoricanischen Wurzeln Fernando Varela. Und er sei daran gewöhnt, für seinen Erfolg hart zu arbeiten. „Das ist meine größte Motivation. Ich habe mir noch nie sagen lassen, was ich sein kann und was nicht.“ Was er ist und was er kann, stellt der Jungtenor, der im Winter 2015 auf der renommierten „Night Of The Proms“-Konzerttour frenetisch gefeiert wurde, nun auch auf seinem Debütalbum „Vivere“ vor. Und das bietet Arien des Belcanto in Kombination mit adaptierten Popsongs, von Rod Stewarts „If We Fall“ bis hin zu Eric Carmens „All By Myself“. Crossover vom Feinsten sozusagen, blendend schön gesungen und kongenial von Varela und dem belgischen Produzenten Patrick Hamilton ausgewählt, der schon David Garrett und Katherine Jenkins beraten hat. Bei der Auswahl der Songs hat sich Varela viel Mühe gegeben. „Ich habe lange gesucht“, sagt der Sänger. „Mit diesem Album definiere ich mich erstmalig als Künstler. Die große Frage war: Wer ist Fernando Varela? Die Antwort gebe ich mit ‚Vivere’.“ Vivere bedeutet hier eben auch, mit einer klassisch ausgebildeten Stimme eine wunderbare Version von Cheri Keaggys „No Longer My Own“ zu produzieren. Neben sinfonischen Arrangements, Soul-Sounds und raffiniert eingesetzter Elektronik kehrt Varela mit Puccinis „Nessun dorma“ aus „Turandot“ auch zur Oper zurück.

Panorama/Universal Music CD 4796439 // ab 29.09.2017 im Handel