Vilde Frang & José Gallardo

So kann man den Begriff einer musikalischen Hommage natürlich auch einmal verstehen. Die norwegische Geigerin Vilde Frang will ihr neues Album nicht als eine Hommage an bestimmte Komponisten verstanden wissen, sondern als eine Verbeugung vor Geigern der Vergangenheit. Kurze Stücke für Violine und Klavier wie Henri Wienawskis Zwei Mazurkas op. 19 oder Ausschnitte aus Schuberts Ballettmusik zu „Rosamunde“, die große Geiger wie Fritz Kreisler, Joseph Szigeti, Leopold Auer oder Jascha Heifetz gern in ihrem Repertoire hatten, vereint sie hier. Am Klavier begleitet von dem Argentinier José Gallardo, spielt sie auch Ausschnitte aus Dvořáks Slawischen Tänzen oder Prokofjews „Romeo und Julia“, die ursprünglich gar nicht für diese Besetzungen entstanden waren.

Warner Classics CD 9029580532 // ab 17.11.2017 im Handel