Kurt Sanderling // Kurt Sanderling Edition

Der 2011 in Berlin verstorbene Maestro Kurt Sanderling war bekannt für seine kompromisslose und harte Probenarbeit. Eine klare Vision des gewünschten Klangergebnisses leitete diesen großen Dirigenten, der niemals Unterricht im Dirigieren genossen hatte und meinte, dass sich das Taktschlagen doch jeder aneignen könne und dass es dabei allein auf die Praxis ankäme. Weiterlesen ›

Rolando Villazón & Ildar Abdrazakov // Duets

Vor genau zehn Jahren erschien das Kollaborationsalbum „Duets“ von Rolando Villazón und Anna Netrebko. Nun erscheint wieder ein Duett-Album bei der DG, und dieses Mal ist der russische Bassist Ildar Abdrazakov der Partner des Star-Tenors. Weiterlesen ›

Nemanja Radulović // Tchaikovsky

Der serbische Geiger mit der wallenden Lockenmähne und einem Ton, der tief in die Seelen seiner Hörer dringt, widmet sein aktuelles Album dem großen Peter Tschaikowsky. Wie schon oft, beschränkt sich Nemanja Radulović dabei nicht nur auf die Geige, sondern greift auch gelegentlich zur Bratsche, zum Beispiel in dem kongenialen Arrangement der Rokoko-Variationen für Bratsche und Streicherensemble von Yvan Cassar, bei dem Radulović vom Ensemble Double Sens begleitet wird. Weiterlesen ›

Noa Wildschut // Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur

Sie ist erst 16 Jahre alt und gilt schon heute als eines der größten Violintalente der Gegenwart. Für ihre Debüt-CD bei Warner Classics hat die hochbegabte und ungemein sympathische Niederländerin Noa Wildschut Werke von Mozart ausgewählt. Die Kadenzen zum 5. Violinkonzert KV 219 hat sie mit viel Witz und Geist auch nebenbei noch selbst geschrieben. Weiterlesen ›

Jukka-Pekka Saraste & WDR Sinfonieorchester // Brahms: Sinfonie Nr. 2 & Haydn-Variationen

Unter der Leitung seines Chefdirigenten Jukka-Pekka Saraste ist das WDR Sinfonieorchester seit der siebenjährigen Zusammenarbeit zu Hochform aufgelaufen. Der Zyklus der Brahms-Sinfonien, in dessen Rahmen nun eine Aufnahme der Sinfonie Nr. 2 und der Haydn-Variationen herauskommt, ist der beste Beleg dafür. Weiterlesen ›

David Jerusalem & Eric Schneider // In Erlkönigs Reich: Balladen von Schubert und Loewe

Der junge Bassbariton David Jerusalem hat schon in etlichen Opernproduktionen, beispielsweise unter Leitung von Sir Simon Rattle (Mozarts „Zauberflöte“) oder Christian Thielemann („Ariadne auf Naxos“ von Strauss) mitgewirkt. Sein Debütalbum mit Balladen von Franz Schubert und Carl Loewe stellt sein beachtliches Talent für die Liedkunst unter Beweis. Weiterlesen ›

Jonas Kaufmann // L’Opéra

Das Repertoire von Jonas Kaufmann ist riesig. Seit vielen Jahren schon hegt der Wagner-Tenor eine besondere Vorliebe für das französische Repertoire, das ganz eigene Anforderungen an seine Stimme stellt. Die bewegende Lyrik, das Zarte und Zurückhaltende in der Arie „Elle ne croyait pas, dans sa candeur naive“ aus Ambroise Thomas’ Oper „Mignon“ erfordert ein Höchstmaß an Flexibilität und Kontrolle. Kaufmann ist in der Lage, ein Pianissimo zu singen, das man so klar und so glänzend wahrlich selten zu hören bekommt. Weiterlesen ›

Martha Argerich & Friends // Live from Lugano Festival 2016

Das vergangene Jahr 2016 war ein ganz besonderes in der zu diesem Zeitpunkt 15-jährigen Geschichte des von Martha Argerich ins Leben gerufenen Progetto im schweizerischen Lugano. Im Sommer 2016 beging die Grande Dame des Klaviers ihren 75. Geburtstag. Nicht nur dieser Anlass, überhaupt ihre Begeisterung für dieses Klavier-Event, zu dem sie alte und neue Weggenossen und vor allem einen vielversprechenden Nachwuchs einzuladen pflegt, haben Argerich dazu bewogen, 2016 in vielen herausragenden Konzerten selbst als Solistin in Erscheinung zu treten. Weiterlesen ›

Christina Pluhar & L’Arpeggiata // Händel Goes Wild

Georg Friedrich Händel war ein Dramatiker vor dem Herrn, der die Effekte und Affekte der Oper wie kein anderer Barockkomponist beherrschte. Man braucht sich nur das furiose „Venti turbini“ aus seiner Oper „Rinaldo“ mit den dahinfegenden Streicher- und Fagottläufen und den Koloraturen des Countertenors anzuhören, um ein Paradebeispiel für die Kraft und Unmittelbarkeit von Händels Opernsprache zu erhalten. Ein Album wie dieses, das Christine Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata eingespielt hat, lässt den überraschenden Titel „Händel Goes Wild“ mehr als angemessen erscheinen. Weiterlesen ›