Maurice Steger // Mr Handel’s Dinner

Die Pausen von barocken Konzerten und Opernaufführungen unterschieden sich gewaltig von denen unserer Tage. Man konversierte zwar genau wie heute, man trank Wein und labte sich an zuweilen frugalen Essensangeboten, all das aber unterhalten von zusätzlicher Musik. Klar, dass die nicht aus Lautsprechern dringen konnte, sondern live gespielt werden musste. Weiterlesen ›

Lucie Horsch // Baroque Journey

Unternimmt man eine „barocke Reise“ mit der Blockflöte, dann hat man eigentlich ein ziemlich umfangreiches Repertoire aus dem frühen 18. Jahrhundert zur Verfügung. Der jungen, experimentierfreudigen Blockflötistin Lucie Horsch aber reichte die Originalliteratur nicht aus, um ungeahnte Entdeckungen auf ihrer Reise zu machen. Weiterlesen ›

Helge Burggrabe, Christof Fankhauser & elbcanto // Hagios II: Gesänge zur Andacht und Meditation

Der Erfolg seines ersten Albums „Hagios – ein gesungenes Gebet“ vor drei Jahren mit eigenen Kompositionen hat den Komponisten und Blockflötisten Helge Burggrabe dazu animiert, das Projekt fortzuführen. Weiterlesen ›

Dorothee Oberlinger & Andreas Scholl // Bach: Small Gifts

Im Sommer 2017 traten der Countertenor Andreas Scholl und die Blockflötistin Dorothee Oberlinger mit dem Ensemble 1700 bei diversen Musikfestivals auf und wurden begeistert gefeiert. Ein reines Bach-Programm, das hier nun auch auf CD erscheint, hatten die beiden erarbeitet. Weiterlesen ›

Dorothee Oberlinger // Rokoko

Bei dem Begriff Rokoko denkt man zuerst ja gern ans Kunstgeschichtliche, an Sitzmöbel mit Tierfüßen und Muschelornamenten, an die höfische Kultur des 18. Jahrhunderts und an Damen in Reifröcken. Es gibt das Rokoko aber auch in der Musik, vor allem in der Musik aus dem Umfeld des frankophilen Preußenkönigs Friedrich des Großen. Komponisten wie Johann Gottlieb Graun oder Johann Joachim Quantz, der dem König Flötenunterricht erteilte, und natürlich der Hofakkompagnist Carl Philipp Emanuel Bach schufen Flötenwerke, die die Merkmale des galanten Zeitalters widerspiegelten. Weiterlesen ›

Maurice Steger // Souvenirs d’Italie

„Die Kunst geht nach Brot“, lässt Gotthold Ephraim Lessing einen Grafen in seinem Trauerspiel „Emilia Galotti“ von 1772 aussprechen. Und in der Tat wären wohl viele musikalische Werke vielleicht gar nicht erst entstanden, wenn sie nicht auch bezahlt worden wären. Die Bedeutung adliger Gönner und Sponsoren in der Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Weiterlesen ›

Emmanuel Pahud // CPE Bach: Flute Concertos

Auf der Schwelle eines Epochenwechsels vom Barockzeitalter zur Klassik schuf Carl Philipp Emanuel Bach, der zweite überlebende Sohn des großen Thomaskantors, eine Musik voll unerwarteter Überraschungseffekte und einer Energiegeladenheit, die die Wiener Klassiker Haydn und Mozart nur so in Erstaunen versetzte. Weiterlesen ›

Lucie Horsch // Vivaldi

Die erst 16 Jahre alte Blockflötistin Lucie Horsch ist die Tochter von Gregor Horsch, dem Solocellisten des Royal Concertgebouw Orkest Amsterdam. Und sie ist ein echter Shootingstar der Klassikszene, die ihr Instrument unendlich liebt und die hohe Kunst, es aber auch perfekt zu spielen, weiter vervollkommnen will. Weiterlesen ›

Erik Bosgraaf und das Ensemble Cordevento // Doppelkonzerte für Blockflöte

Im Jahr 2017, genauer gesagt am 25. Juni, gedenken wir des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann. Der niederländische Blockflötist Erik Bosgraaf und das Barockensemble Cordevento haben da rechtzeitig schon einmal ein Album mit Doppelkonzerten des Meisters eingespielt, das viele Raritäten enthält. Weiterlesen ›