Sabine Devieilhe / Alexandre Tharaud // Chanson d‘Amour

KUNSTLIED ‚Chanson d'Amour‘ heißt das neue Album der Sopranistin Sabine Devieilhe und des Pianisten Alexandre Tharaud, das mit leidenschaftlichen Melodien von Gabriel Fauré, Francis Poulenc, Maurice Ravel und Claude Debussy aufwartet. Mit gewohnter Klarheit und Finesse dringt das Duo in die Welt des französischen Kunstliedes ein, das den Zeitraum vom späten 19. bis zur Mitte des 20.Jahrhunderts definiert. Ihr Programm, das um Ravels „Cinq mélodies populaires grecques“ und Debussys Verlaine-Vertonung „Ariettes oubliées“ herum aufgebaut ist, greift Themen wie Liebe, Krieg und Tod auf und stellt populäre Lieder wie Faurés „Après un réve“, aber auch unbekannte Schätze aus dem Lied Fundus der vier Komponisten vor. „Die Welt der französischen mélodie ist so reichhaltig, dass Alexandre und ich lange und aufwühlende Sitzungen verbrachten. Weiterlesen ›

Emmanuel Pahud, ONF, Alexandre Desplat // Airlines

NEO-KLASSIK/FILMMUSIK Spiegel Online ernannte Emmanuel Pahud zum Mitglied der „ersten Garde der Flötisten“. Auf seinem neuen Album ‚Airlines‘ widmet er sich dem Hollywood-Kino und spielt Filmmusik des berühmten französischgriechischen Komponisten Alexandre Desplat. Dabei steigt die Flöte in die Lüfte und erobert den blauen Himmel. Eingebettet in einen reichen Orchesterklang, ziehen fantastische Filmlandschaften am geistigen Auge des Hörers vorbei. Weiterlesen ›

Emmanuel Krivine & Orchestre National de France // Debussy: La Mer & Images

Bei Anton Bruckner wissen wir um die große Bedeutung jeweiliger Urfassungen einzelner Sinfonien. Verfälschte der Sinfoniker auf äußeres Drängen in seinen Überarbeitungen vielleicht die Ursprungsidee eines Werks? Nicht nur von Bruckner, auch von Debussy, dessen 100. Todestag wir 2018 gedenken, gibt es Überarbeitungen. Weiterlesen ›

Menahem Pressler // Clair de lune (Debussy, Fauré, Ravel)

Der Pianist Menahem Pressler ist eine lebende Legende. Der 95-Jährige kannte Thomas Mann und spielte vor Mahlers Witwe Alma Mahler-Werfel. Und Pressler, der zudem ein wunderbar unterhaltender Gesprächspartner ist, hat sich bis heute so viel Witz und Ironie bewahrt, dass er zum Leben wie zur Kunst ein freies und gelöstes Verhältnis aufbauen konnte. Weiterlesen ›

Marina Baranova & Friedrich Gulda // Unfolding Debussy & 24 Preludes

Zum 100. Todestag von Claude Debussy am 25. März dieses Jahres bringt Edel einen echten Leckerbissen heraus. Im Jahr 1969 hatte der legendäre Mozart- und Bach-Interpret Friedrich Gulda in den Studios der damals in Villingen ansässigen Musikproduktion Schwarzwald alle 24 Préludes von Debussy eingespielt. Mittlerweile sind die Archive von MPS in den Besitz von Edel übergegangen, die nun die Debussy-Préludes remastered auf zweimal 180-Gramm-Vinyl und auf CD veröffentlichen. Weiterlesen ›

Claude Debussy // The Complete Works

Klänge, die pastellfarben changieren, kühne Modulationen und eine zauberhafte Instrumentierung voller Licht und Schatten sind Claude Debussys Metier. Viele imaginäre Bilder entstehen im Geiste des Hörers, wenn der Impressionist das Wogen der Wellen in seinem Werk „La Mer“ oder in „L’après midi d’un faune“ einen sonnigen Nachmittag in Musik verwandelt. Weiterlesen ›

Bertrand Chamayou, Emmanuel Pahud u. a. Debussy: Sonaten und Trio

Die Kammermusik spielte nach seinen großen Orchesterwerken eine rätselhaft zentrale Rolle in den letzten Lebensjahren von Claude Debussy. Als Auftakt zum 100. Todesjahr des Impressionisten haben Bertrand Chamayou, Emmanuel Pahud, Renaud Capuçon, Gerard Caussé und Marie-Pierre Langlamet nun die späte Sonate für Flöte, Viola und Harfe, die Cellosonate d-Moll und die Violinsonate g-Moll eingespielt. Weiterlesen ›

Roberto Alagna, Sabine Devieilhe u.a.// L’enfant prodigue & L’enfant et les sortilèges

In beiden hier live in Paris aufgenommenen Stücken großer französischer Impressionisten geht es um Kinder. Während sich Debussy in seinem Frühwerk „L’enfant prodigue“ auf die dichterische Adaption Édouard Guinands einer biblischen Episode stützt, erzählt Ravel in „L’enfant et les sortilèges“ von der wundersamen Besinnung eines Tiere quälenden Kindes durch plötzlich lebendig werdende Gegenstände. Weiterlesen ›

Martha Argerich & Daniel Barenboim // Live From Buenos Aires

Ihre Mutter Juanita soll in der 1940er Jahren der kleinen Martha Argerich gesagt haben: „Ach, warum kannst du nicht so sein wie Daniel?“ Martha Argerich wollte es wohl, auch wenn eine ganz andere Künstlerpersönlichkeit aus ihr werden sollte als der ebenfalls in Buenos Aires geborene Barenboim. Weiterlesen ›