Philippe Jaroussky // The Händel Album

War es Respekt vor dem Großmeister der barocken Oper oder einfach nur ein Zufall, dass der Star-Countertenor Georg Friedrich Händel noch nie ein ganzes Album gewidmet hat? Jarousskys Händel-Interpretationen sind einzigartig. Jeder kennt seine Version der Arie „Ombra mai fu“ aus Händels „Serse“. Gerade dieser Hit des Händel-Repertoires oder das unverwüstliche „Lascia ch‘io pianga“ aus „Rinaldo“ aber sind auf Jarousskys neuem Händel-Album gar nicht enthalten. Dem Sänger ging es um Entdeckungen viel weniger bekannter Opern des Meisters. Weiterlesen ›

Fernando Varela // Vivere

Er habe schon immer Herausforderungen geliebt, sagt der junge amerikanische Star-Tenor mit puertoricanischen Wurzeln Fernando Varela. Und er sei daran gewöhnt, für seinen Erfolg hart zu arbeiten. „Das ist meine größte Motivation. Ich habe mir noch nie sagen lassen, was ich sein kann und was nicht.“ Was er ist und was er kann, stellt der Jungtenor, der im Winter 2015 auf der renommierten „Night Of The Proms“-Konzerttour frenetisch gefeiert wurde, nun auch auf seinem Debütalbum „Vivere“ vor. Weiterlesen ›

Rolando Villazón & Ildar Abdrazakov // Duets

Vor genau zehn Jahren erschien das Kollaborationsalbum „Duets“ von Rolando Villazón und Anna Netrebko. Nun erscheint wieder ein Duett-Album bei der DG, und dieses Mal ist der russische Bassist Ildar Abdrazakov der Partner des Star-Tenors. Weiterlesen ›

Jonas Kaufmann // L’Opéra

Das Repertoire von Jonas Kaufmann ist riesig. Seit vielen Jahren schon hegt der Wagner-Tenor eine besondere Vorliebe für das französische Repertoire, das ganz eigene Anforderungen an seine Stimme stellt. Die bewegende Lyrik, das Zarte und Zurückhaltende in der Arie „Elle ne croyait pas, dans sa candeur naive“ aus Ambroise Thomas’ Oper „Mignon“ erfordert ein Höchstmaß an Flexibilität und Kontrolle. Kaufmann ist in der Lage, ein Pianissimo zu singen, das man so klar und so glänzend wahrlich selten zu hören bekommt. Weiterlesen ›

Anna Netrebko & Yusif Eyvazov // Romanza

Es ist schon etwas Besonderes, wenn man in seiner Ehe nicht nur das Leben, sondern auch die Kunst teilen kann. Bevor der Weltstar Anna Netrebko aber mit ihrem Ehemann, dem Tenor Yusif Eyvazov, nun das erste gemeinsame Album „Romanza“ aufnahm, war doch eine gewisse Zeit vergangen. Jetzt gab es aber keinen Grund mehr, den gemeinsamen Gefühlen nicht auch ein partnerschaftliches Album folgen zu lassen. Das erste Duett-Album des Paares enthält unter anderem 18 Titel, die eigens für die Sopranistin und den Tenor geschrieben wurden. Weiterlesen ›

Jay Alexander // Schön ist die Welt

Die 1930er bis 1950er Jahre waren die Goldene Ära von Schlager- und Operettenmelodien, die im Kino, in Revuetheatern und auf Tonträgern ein Riesenpublikum eroberten und bis heute, etwa von Max Raabe, immer wieder interpretiert werden. Unvergessliche, einst von Max Hansen oder Lucienne Boyer gesungene Evergreens, die vom freien Leben, von Schiffen und fernen Ländern erzählen, Lieder von Heimweh, Sehnsucht, Abenteuer und vom Zauber des Zirkus, faszinieren auch den Startenor Jay Alexander. Weiterlesen ›

Philippe Jaroussky // La storia di Orfeo

Bei der Eröffnung der Elbphilharmonie war der Auftritt des Countertenors Philippe Jaroussky ein gefeierter Höhepunkt. Von einer Empore herab sang der Residenzkünstler dort Emilio de’ Cavalieris Arie „Dalle piu alte sfere“ aus „La Pellegrina“. Nun widmet sich der Weltstar mit der Sopranistin Emöke Baráth und dem Ensemble I Barocchisti unter Leitung von Diego Fasolis auf seiner neuen CD „La storia di Orfeo“ dem antiken Mythos des Orpheus. Weiterlesen ›

Terry Wey // Pace e guerra

Die Begriffe Krieg und Frieden, die Tolstoi einmal für seinen in der napoleonischen Zeit spielenden Roman als Titel wählte, tauchen ebenso im Titel der leidenschaftlichen Arie „Lucio Vero – Pace e guerra“ des italienischen Barockkomponisten Pietro Torri auf. Das Werk ist eine von sieben Weltersteinspielungen des schweizerisch-amerikanischen Countertenors Terry Wey auf seinem neuen Album „Pace e guerra“. Weiterlesen ›

Jonas Kaufmann // Dolce Vita (DVD & Blu-ray)

Italienische Lieder, vor allem die in vielen Filmen zu großer Berühmtheit gelangten Lieder wie „Non scordar di me“, das von Beniamino Giglio im gleichnamigen Film gesungen wurde, gehörten schon immer zum Repertoire großer italienischer Tenöre. Es ist eine Kunst, die Leichtigkeit, aber auch das bewusst eingesetzte Sentimentale mancher Lieder dieses Genres in der richtigen Gewichtung zu interpretieren und dabei das Publikum auf Anhieb mitzureißen. Weiterlesen ›