Diana Damrau // The Tudor Queens

OPER Von der Presse wird die in Günzburg an der Donau geborene Diana Damrau als „weltbeste Koloratursopranistin“ („New York Sun“) und „Kultfigur unserer Zeit“ („The Guardian“) gefeiert. Auf ihrer aktuellen Produktion ‚Tudor Queens‘ verkörpert der mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Opernstar drei Königinnen der Tudor-Zeit in Großbritannien: Anne Boleyn, die zweite Ehefrau Heinrichs VIII., Maria, Königin der Schotten, und Elisabeth I., die jungfräuliche Königin. Zwischen Sehnsucht und Ohnmacht gefangen, stellt Damrau die kulminierenden Schlussszenen von Gaetano Donizettis Opern „Anna Bolena“, „Maria Stuarda“ und „Roberto Devereux“ gegenüber, in denen sich die Königinnen mit ähnlichen Extremen auseinandersetzen müssen: Anne Boleyn wurde von ihrem Ehemann zum Tode verurteilt; Weiterlesen ›

Max Emanuel Cencic // Leonardo Vinci: Gismondo Re di Polonia

© Lukasz Rajchert   OPER Der österreichische Countertenor Max Emanuel Cencic setzt sich unter anderem für die Wiederentdeckung der Musik des 18. Jahrhunderts ein. Als künstlerischer Leiter des Labels Parnassus Arts Productions bringt er seit 2008 in Vergessenheit geratene Werke des italienischen Barocks auf CD heraus, wie jetzt Leonardo Vincis 1727 am römischen Teatro delle Dame uraufgeführte Opera seria ‚Gismondo Re di Polonia‘. Weiterlesen ›

Jonas Kaufmann // Otello

OPER Aufwendig produzierte Studioaufnahmen einer großen Oper haben heute absoluten Seltenheitswert. Doch mit der Einspielung von Verdis ‚Otello‘ können sich die Opernfreunde jetzt auf einen faszinierenden Hörgenuss mit dem größten und erfolgreichsten Tenor unserer Zeit freuen. Weiterlesen ›

Marina Rebeka // ELLE-French Open Arias

OPER Die lettische Opern-, Lied- und Konzertsängerin Marina Rebeka, eine der erfolgreichsten Sopranistinnen der Gegenwart, zelebriert auf ihrem neuen Soloalbum ‚Elle‘ mit französischen Opernarien die Bandbreite von Frauenrollen in einigen der größten französischen Opern. Weiterlesen ›

NDR Radiophilharmonie // Epic Orchestra – New Sound of Classical

Auf eine epische Klangreise mit Orchester, Chor und herausragenden Solisten nimmt uns das Album ‚Epic Orchestra – New Sound of Classical‘ der NDR Radiophilharmonie mit. Erstmals sind die bekanntesten Werke der größten lebenden Komponisten in ihrer akustischen Fülle zu erleben. Mit über 90 Mikrofonen lotet ‚Epic Orchestra‘ die Möglichkeiten des akustischen Orchesterklangs aus – ganz ohne Midi- und Synthesizerunterstützung – Weiterlesen ›

Joyce El-Khoury u.a. // Liszt: Sardanapalo

Es gibt sie immer wieder! Die großen Entdeckungen der Musikwissenschaft, die verschollen Geglaubtes oder Unvollendetes aus staubigen Archiven befreien und durch geschickte Restaurationen und Ergänzungen überhaupt erst aufführbar machen. So einen Fall hatten wir im Jahr 2016, als sich der Musikwissenschaftler David Trippett eine unvollendete Oper des großen Franz Liszt auf der Grundlage eines Lord-Byron-Stoffes vorknöpfte. Weiterlesen ›

Rudolf Kempe & Semperoper Dresden // Daphne

Zu Unrecht haben es die späten Strauss-Opern in der Publikumsgunst etwas schwerer. Wer aber Gottlob Frick und Helena Rott in dieser 1950 entstandenen Live-Aufnahme einer „Daphne“-Premiere in Dresden unter Rudolf Kempes Leitung hört, wird dieses Kleinod aus dem Jahr 1938 umso mehr lieben. Weiterlesen ›

Franco Fagioli & Il Pomo d’Oro // Handel Serse

Georg Friedrich Händels 1738 uraufgeführte Oper „Serse“ grenzt in ihrer verwirrenden Handlung um enttäuschte Gefühle, Missverständnisse und Eifersucht zuweilen ans Absurde. Aber gerade dadurch ist die im antiken Persien spielende Oper um den König Xerxes ein Paradebeispiel für die barocke Oper und Händels ungemeinen Witz in der Darstellung menschlicher Gefühlswelten. Weiterlesen ›

Roberto Alagna & Aleksandra Kurzak // Puccini In Love

Singt man die großen Duette aus Puccinis Opern wirklich anders, wenn man das Liebespaar auf der Bühne nicht nur mimt, sondern auch wirklich miteinander verheiratet ist? Die polnische Sopranistin Aleksandra Kurzak und ihr Ehemann Roberto Alagna sind ein lebender Beweis dafür, dass an dieser These etwas dran sein könnte. Weiterlesen ›