Emmanuel Pahud, ONF, Alexandre Desplat // Airlines

NEO-KLASSIK/FILMMUSIK Spiegel Online ernannte Emmanuel Pahud zum Mitglied der „ersten Garde der Flötisten“. Auf seinem neuen Album ‚Airlines‘ widmet er sich dem Hollywood-Kino und spielt Filmmusik des berühmten französischgriechischen Komponisten Alexandre Desplat. Dabei steigt die Flöte in die Lüfte und erobert den blauen Himmel. Eingebettet in einen reichen Orchesterklang, ziehen fantastische Filmlandschaften am geistigen Auge des Hörers vorbei. Weiterlesen ›

Francois-Xavier Roth & Les Siecles // Bilder einer Ausstellung / La Valse

KLASSIK-KONZERT Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ gehört zu den bekanntesten Stücken des Konzertsaals, das in verschiedenen Orchestrierungen vorliegt, darunter Maurice Ravels 1922 entstandene Version. Dafür verwendete Ravel denselben Orchesterapparat wie für sein zwei Jahre zuvor fertiggestelltes Poème choréographique „La Valse“. Weiterlesen ›

NDR Radiophilharmonie // Epic Orchestra – New Sound of Classical

Auf eine epische Klangreise mit Orchester, Chor und herausragenden Solisten nimmt uns das Album ‚Epic Orchestra – New Sound of Classical‘ der NDR Radiophilharmonie mit. Erstmals sind die bekanntesten Werke der größten lebenden Komponisten in ihrer akustischen Fülle zu erleben. Mit über 90 Mikrofonen lotet ‚Epic Orchestra‘ die Möglichkeiten des akustischen Orchesterklangs aus – ganz ohne Midi- und Synthesizerunterstützung – Weiterlesen ›

Gerd Schaller, Prague Radio Orchestra // Bruckner: Quintet in F Major

Verfügen wir vielleicht doch noch über eine 10. Sinfonie von Bruckner? Nein, es wurde kein bislang unbekanntes Manuskript gefunden, und es handelt sich bei dem Werk, das Gerd Schaller hier mit dem Prague Radio Symphony Orchestra eingespielt hat, auch nicht um eine Sinfonie, sondern eine Orchestrierung des Streichquintetts F-Dur. Weiterlesen ›

Simon Rattle, London Symphony Orchestra // Bernstein: Wonderful Town

„Was mir zu irgendeiner bestimmten Zeit richtig erscheint, das muss ich tun“, sagte Leonard Bernstein einmal, befragt nach seinem fliegenden Wechsel zwischen Dirigierpult und Komponierstübchen. „Ich werde keine Note Musik schreiben, wenn mein Herz am Dirigieren in einer Konzertsaison hängt. Andererseits werde ich es auch nicht aufgeben, einen Song zu komponieren, der da ist, ausgedrückt zu werden, nur weil ich Beethovens Neunte dirigieren soll.“ Weiterlesen ›

Paul McCreesh // Die Jahreszeiten 1801

Für den britischen Dirigenten Paul McCreesh ist Joseph Haydns letztes großes Oratorienwerk „Die Jahreszeiten“ ein Stück, in dem der zur Zeit der Entstehung 69-jährige Komponist in hohem Alter eine unglaubliche Schaffenskraft an den Tag legte. Dennoch war das zweite, weit weniger erfolgreiche Oratorium nach Texten Baron Gottfried van Swietens weit problematischer für Haydn als „Die Schöpfung“. Zwei Jahre lang arbeitete er immer wieder daran. Die Uraufführung fand 1801 in Wien statt. Weiterlesen ›

Sir Simon Rattle & Berliner Philharmoniker // Rhythm & Colours

Die Ära Sir Simon Rattles als Chef der Berliner Philharmoniker eilt ihrem Ende entgegen. Nachdem der Maestro bereits 2013 bekannt gab, seinen 2018 auslaufenden Vertrag in Berlin nicht verlängern zu wollen, beginnt schon jetzt ein Rückblick auf die zurückliegenden 15 Jahre seiner Zeit mit diesem außerordentlichen Orchester. Die Aufnahmen der Symphonie fantastique von Berlioz, von Mahlers 5. Sinfonie und Debussys „La mer“ waren wichtige Wegmarken, die nun auf sieben CDs unter dem schillernden Titel „Rhythm & Colours“ neu veröffentlicht werden. Weiterlesen ›

Marc-André Hamelin // Klavierkonzerte

Die Komponisten Sergej Rachmaninow und Nikolai Medtner entstammen nicht nur einem Land und einer Generation, sie waren auch beide Konzertpianisten und komponierten für ihr eigenes Instrument. Medtner, dessen Schaffen erst in den vergangenen Jahren entdeckt wurde und zu Recht bewundert wird, war ein Cousin des russischen Komponisten Alexander Goedicke. Weiterlesen ›

Philippe Jordan & Orchestre de L’Opera National de Paris // Mussorgsky: Pictures at an Exhibition, Prokofiev: Symphony No. 1

In zwei Jahren feiert Maestro Philippe Jordan sein zehnjähriges Jubiläum als Musikdirektor des famosen Orchestre de l’Opéra National de Paris. Grund genug, schon jetzt einmal zwei Leckerbissen des russischen Repertoires als Beweis für seine inspirierende Arbeit mit diesem Spitzenensemble auf den Markt zu bringen. Die Einspielung von Prokofjews übermütiger Symphonie classique und Mussorgskys „Bildern einer Ausstellung“ in Ravels großzügig üppiger Orchestrierung greift zurück auf eine Gastspielreise der Franzosen nach Russland im Juni 2016. Nur eine Woche nach den Live-Konzerten begaben sich die Musiker ins Studio, um die beiden Stücke aufzunehmen und damit an die zuvor veröffentlichte Aufnahme von Ravels „Daphnis et Chloé“ anzuschließen. Erato/Warner Music CD 9029587791 // ab 07.04.2017 im Handel