Annika Treutler // Johannes Brahms

Die 1990 geborene Pianistin Annika Treutler wurde von Matthias Kirschnereit und Bernd Goetzke an den Musikhochschulen Rostock und Hannover ausgebildet, erhielt 2014 den dritten Preis bei der Montreal Music Competition und war Semifinalistin beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Zu ihren künstlerischen Partnern gehörte unter anderem Kit Armstrong, mit dem sie auch Werke für zwei Klaviere des diesjährigen Jubilars Claude Debussy gespielt hat. Weiterlesen ›

Sophie Pacini // In Between

Es gehe um Verwandtschaft und Wahlverwandtschaft, beschreibt die deutschitalienische Pianistin Sophie Pacini den Grundgedanken ihres Albums „In Between“. Miteinander verbunden, aber eben auch künstlerisch verwandt waren sowohl das Geschwisterpaar Fanny Hensel und Felix Mendelssohn als auch das Ehepaar Clara und Robert Schumann. Pacini versucht in der Auswahl der Stücke zu zeigen, wie stark sich diese Paare wechselseitig inspiriert haben. Weiterlesen ›

Emil Gilels // Emil Gilels Edition

Eine Aufnahme dieser dreizehn CDs umfassenden Gilels-Edition von Hänssler stammt von 1933. Damals war der russische Pianist Emil Gilels 17 Jahre alt und spielte die „Fantasie über Themen aus Mozarts Figaro“ von Franz Liszt und Ferruccio Busoni ein. Erst zwei Jahre später sollte er in die Schule des großen Pädagogen Hans Neuhaus gehen. Weiterlesen ›

Menahem Pressler // Clair de lune (Debussy, Fauré, Ravel)

Der Pianist Menahem Pressler ist eine lebende Legende. Der 95-Jährige kannte Thomas Mann und spielte vor Mahlers Witwe Alma Mahler-Werfel. Und Pressler, der zudem ein wunderbar unterhaltender Gesprächspartner ist, hat sich bis heute so viel Witz und Ironie bewahrt, dass er zum Leben wie zur Kunst ein freies und gelöstes Verhältnis aufbauen konnte. Weiterlesen ›

Katja Riemann, Arthur & Lucas Jussen: Saint-Saëns: Karneval der Tiere

Die aus den Niederlanden stammenden Brüder Arthur und Lucas Jussen betrachten Saint-Saëns’ „Karneval der Tiere“ als musikalisches Bilderbuch, das sie nach Belieben ausmalen können. Die Lust am Plastischen, am Direkten und am Erzählen in Tönen ist den beiden Shootingstars der Klavierduo-Szene in die Wiege gelegt. In dem für beide Pianisten höllisch schweren Stück bekommt jedes Tier sein passendes Klanggewand mit Sinn für Pointen verpasst. Weiterlesen ›

Federico Albanese // By The Deep Sea

Sphärische Klänge und eine geheimnisvolle Atmosphäre breiten sich in Federico Albaneses minimalistischen Kammersinfonien für Klavier aus. Nach seiner CD „The Blue Hour“ folgt mit „By The Deep Sea“ das zweite Album für das Label Neue Meister. Die Tracks „682 Steps“, „Your Lunar Way“ oder „Boardwalk“ verleugnen nicht das improvisatorische Moment, aus dem sie einst erwachsen sind. Albanese aber wollte noch mehr daraus machen. Es reizte ihn, die schwebenden und changierenden Klangwelten auf verschiedene Instrumente zu verteilen. Weiterlesen ›

Sviatoslav Richter // Richter plays Schumann & Brahms

Wenn Sviatoslav Richter Brahms und Schumann spielte, schwang etwas Entrücktes, ja Geheimnisvolles mit, das sich kaum in Worte fassen lässt. Das trifft etwa auf Brahms’ Intermezzi zu, die hier in einer Leningrader Liveaufnahme aus dem Jahr 1959 zu hören sind. Weiterlesen ›

Murray Perahia // Beethoven: Hammerklavier- und Mondscheinsonate

Beethovens „Hammerklaviersonate“ sei auch heute noch eine Herausforderung für ihn, gesteht Murray Perahia. „Man kann immer wieder in die Geheimnisse dieses Stückes eindringen.“ Kraftvoll, scharf konturiert, aber auch hochsensibel im Wechsel extremer Dynamiken spielt der Pianist das von ihm hoch respektierte und geliebte Werk. Weiterlesen ›

Marc-André Hamelin & Leif Ove Andsnes // Strawinsky: Werke für zwei Klaviere

Bei dieser polyrhythmischen Verflechtung, den unerwarteten Umschaltungen und Sprüngen im Metrum sowie den messerscharfen Akzenten kommen regelmäßig auch Orchestermusiker und ihre Dirigenten ins Schwitzen. Igor Strawinskys dritte große Ballettmusik „Le Sacre du Printemps“ ist ein Schlüsselwerk der Moderne: kühn, aufreizend, harmonisch bizarr und in vieler Hinsicht radikal. Nun haben die beiden Weltstars Marc-André Hamelin und Leif Ove Andsnes das Jahrhundertwerk im Rahmen einer ersten gemeinsamen Aufnahme in der Version für zwei Klaviere eingespielt. Weiterlesen ›