Andras Schiff // Schubert Sonatas & Impromptus

Gibt es einen auf Schuberts Wien des frühen 19. Jahrhunderts zugeschnittenen Ton? Einen Klang, der vielleicht andere Nuancen in dessen großen Klavierwerken setzt, als wir es zu hören gewohnt sind? Diese Frage hat sich der einzigartige András Schiff immer wieder gestellt, obwohl er der historischen Aufführungspraxis gegenüber stets Distanz gewahrt hat. Weiterlesen ›

Joep Beving // Honesis

Der niederländische Pianist Joep Beving verfolgt seinen künstlerischen Weg ganz konsequent. Die dem aktuellen Album „Henosis“ vorausgegangenen Alben „Solipsism“ und „Prehension“ waren auch von einem komplexen philosophischen Überbau geprägt. Weiterlesen ›

Khatia Buniatishvili // Schubert

Konsequent hat Khatia Buniatishvili für ihr Label Sony einen großen Klavierkomponisten nach dem anderen „abgearbeitet“. Nach den gefeierten Alben mit Musik von Liszt, Chopin und Rachmaninow sowie den Konzeptalben „Motherland“ und „Kaleidoscope“ folgt nun Schubert. Weiterlesen ›

Lang Lang // Piano Book

Darauf haben wir lange warten müssen. Mit seinem schlicht „Piano Book“ betitelten Konvolut bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht Lang Lang sein erstes Soloalbum seit drei Jahren. Alle eingespielten Stücke sind wahre Klassiker des Klavierrepertoires, es sind aber auch viele Stücke darunter, die für Lang Lang einmal ein Grund dafür waren, überhaupt Pianist geworden zu sein. Weiterlesen ›

Fazil Say // Troy Sonata

Der türkische Pianist und Komponist ist ja bekannt dafür, in seinen Werken immer gern auch mal außermusikalische Brücken zu schlagen: in die eigene Heimat Türkei zum Beispiel oder in die Geschichte. Erst im vergangenen Jahr war seine im Auftrag der Çanakkale Municipality entstandene „Troy Sonata“ entstanden und wurde im August 2018 beim Troia Festival uraufgeführt. Weiterlesen ›

Olga Scheps // Melody

Bei Olga Scheps kann man sich auf alles gefasst machen. Die in Köln lebende russische Pianistin hat keine Berührungsängste. Sie spielt auf ihrem Flügel ebenso gern Dancefloor à la Scooter wie den „Reigen seliger Geister“ aus Glucks Oper „Orphée et Eurydice“. Weiterlesen ›

Alexander Krichel // An die ferne Geliebte

Ohne die Liebe, sowohl die erfüllte als auch die enttäuschte, wäre die Musikgeschichte um einiges ärmer. Nicht immer kennt man die musikalisch Angehimmelten auch namentlich, oft aber lassen sie sich aus den Biografien der Autoren dann doch erahnen. Weiterlesen ›

Luisa Imorde // L’Affaire d’honneur

Wenn zwei sich streiten oder stritten, wie 1798 einmal der 28-jährige Beethoven und sein 25-jähriger Klavierkonkurrent Johann Joseph Baptist Woelfl in einem Wettkampf im Wiener Palais des Barons zu Plankenstern, dann freut sich ein Dritter. Weiterlesen ›

Martin Stadtfeld // Homage to Bach

Martin Stadtfeld gilt zu Recht als einer der bedeutendsten Bach-Interpreten der Gegenwart. Seine präzisen Phrasierungen, die ausgewogene Anschlagskultur und die Intensität seines Ausdrucks machen seine konzentrierten und immer wieder hinterfragten und optimierten Bach-Interpretationen zu einem Erlebnis. Stadtfeld aber geht noch weiter in seiner Begeisterung für diesen Komponisten. Weiterlesen ›