Diana Damrau // Richard Strauss: Vier letzte Lieder

„Vier letzte Lieder – das klingt sehr gefühlsträchtig und schwer. Es geht um große Dinge: um Abschied, um das Sterben. Es geht um die Frage: Was kommt denn dann oder wie kommt das Ende? Und natürlich beschäftigt man sich – abgesehen vom Singen – auch ein bisschen mit diesen Inhalten“, erklärt die begnadete Sängerin Diana Damrau ihre neuerliche Auseinandersetzung mit den romantischen Liedern von Richard Strauss. Weiterlesen ›

Raphaela Gromes & Julian Riem // Richard Strauss – Cello Sonatas

Die junge Münchner Ausnahme-Cellistin veröffentlicht ihr brandneues Album ‚Richard Strauss – Cello Sonatas‘ mit einer sensationellen Weltersteinspielung einer bisher unveröffentlichten Cellosonate von Richard Strauss. Die populäre Sonate für Violoncello und Klavier op. 6 galt bisher als seine einzige Cellosonate, tatsächlich war sie jedoch seine Zweite. Denn Richard Strauss schrieb zuvor, 1881 (als 16-Jähriger), die jetzt erstmals eingespielte Sonate F-Dur für Klavier und Violoncello ursprünglich für einen Kompositionswettbewerb. Weiterlesen ›

Rudolf Kempe & Semperoper Dresden // Daphne

Zu Unrecht haben es die späten Strauss-Opern in der Publikumsgunst etwas schwerer. Wer aber Gottlob Frick und Helena Rott in dieser 1950 entstandenen Live-Aufnahme einer „Daphne“-Premiere in Dresden unter Rudolf Kempes Leitung hört, wird dieses Kleinod aus dem Jahr 1938 umso mehr lieben. Weiterlesen ›

Christian Thielemann & Sächs. Staatskapelle Dresden // R. Strauss Hornkonzert

Ein wenig klingt das 1. Hornkonzert des zum Zeitpunkt seiner Entstehung erst 18-jährigen Richard Strauss ja noch nach Carl Maria von Weber. Aber der Tonmaler und Schöpfer der späteren Tondichtungen und Opern ist vor allem in der Orchesterbehandlung in jedem Takt vorauszuahnen. Außerdem stieß Strauss mit diesem Werk zu jener Zeit die Begeisterung für das Horn als Soloinstrument wieder an, das seit der Klassik in dieser Rolle in den Hintergrund getreten war. Weiterlesen ›

Elsa Dreisig // Miroirs

Dass sich eine Sängerin in den von ihr dargestellten Figuren widerspiegelt und mit ihnen verschmilzt, ist der Idealfall einer guten Opernbesetzung. Die französisch-dänische Sopranistin Elsa Dreisig, der neue Stern am Sopranistinnen-Firmament, ist eine Meisterin dieser Kunst. Sie interpretiert den Begriff des Spiegels aber noch viel weiter. Weiterlesen ›

Herbert von Karajan & Otto Klemperer // Oper Deluxe: Rosenkavalier & Fliegender Holländer

Viele Strauss-Fans wollen gar keinen anderen „Rosenkavalier“ mehr hören als eben diese Jahrhundertproduktion unter der Leitung von Herbert von Karajan aus dem Jahr 1959. Die Klarheit, Schlankheit und Flexibilität allein der Stimme Christa Ludwigs als hitziger Octavian, der seine Rolle im (Liebes-)Leben erst finden muss, ist einzigartig. An Ludwigs Seite singt Elisabeth Schwarzkopf die Feldmarschallin in einer bewegenden Mischung aus Hingabe und Entsagung. Weiterlesen ›

Valery Gergiev & Münchner Phil. // Richard Strauss: Ein Heldenleben – Don Juan

Die Auseinandersetzung mit der Musik von Richard Strauss hat bei den Münchner Philharmonikern eine lange Tradition. Mit Valery Gergiev, der seit 2015/16 Chefdirigent dieses Orchesters ist, hat nun eine neue Strauss-Ära begonnen, die gleich ganz eigene Akzente setzt und sich etwa von Strauss-Dirigaten Lorin Maazels oder Christian Thielemanns in vieler Hinsicht unterscheidet. Die Einspielung der beiden Sinfonischen Dichtungen „Don Juan“ und „Ein Heldenleben“ lebt von der virtuos beherrschten Spontaneität Gergievs. Weiterlesen ›