Schumann Quartett & Anna Lucia Richter // Intermezzo

Wohlverdient hatte das für seine Frische und Brillanz gelobte Schumann Quartett für sein Album „Landscapes“ den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhalten. Nun erscheint das Folgealbum mit dem Streichquartett Nr. 1 von Robert Schumann, das durch seine kantable Melodik für Schumann einen Durchbruch in dieser Gattung markierte und seinen Zyklus charakterisieren sollte. Weiterlesen ›

Sabine Devieilhe // Mirages

Es geht um Visionen, um die Grenzbereiche zwischen Realität und Vorstellung. Genau das drückt der Titel von Sabine Devieilhes Album „Mirages“ vielleicht am besten aus. Wörtlich übersetzt bedeutet der aus dem Französischen entlehnte Begriff Trugbild oder Luftspiegelung. Weiterlesen ›

Marlis Petersen // Dimensionen – Welt

Nachdem die Sopranistin Marlis Petersen in allen Stilepochen von der Alten Musik über Mozart, Verdi und Korngold bis hin zur Moderne, hier vor allem in Manfred Trojahns „La Grande Magia“, ihre künstlerischen Spuren hinterlassen hat, widmet sie sich nun konzentriert dem Liedgenre. Weiterlesen ›

Pretty Yende // Dreams

Gerade erst wurde die südafrikanische Opernsängerin Pretty Yende mit einem ECHO Klassik für ihr Album „A Journey“ ausgezeichnet, das ja auch bei den International Opera Awards 2017 in der Kategorie „Solo-Recital Recording“ einen Preis gewonnen hatte. Nun erscheint das Folge-Album mit Belcanto-Arien von Donizetti, Bellini, Gounod und Meyerbeer bei Sony. Weiterlesen ›

Angela Gheorghiu // Eternamente

Es ist ihr erstes Studioalbum seit sechs Jahren, und es ist vielleicht eines der besten der großen, mit dem Verismo-Genre so eng vertrauten Sopranistin Angela Gheorghiu. Die rumänische Sängerin liebt das Unmittelbare, ja das Wilde und Emotionsgeladene der weiblichen Hauptpersonen etwa in Puccinis „La Rondine“ oder Giordanos „Andrea Chénier“, und sie kennt das Geheimnis, in den hochdramatischen Sujets nie über das Ziel hinauszuschießen. Weiterlesen ›

Diana Damrau // Donizetti: Lucia di Lammermoor

Die Religionsfehden in Schottland Ende des 16. Jahrhunderts und erst recht in England, wo Heinrich VIII. noch die Sonderform der anglikanischen Kirche ins Spiel brachte, haben viel Leid über die Menschen gebracht und zeitweise die Vertreter dreier Religionen bis aufs Blut miteinander kämpfen lassen. Glaubensdifferenzen und Familienfeindschaften ähnlich wie in Shakespeares „Romeo und Julia“ sind auch die Quelle der Tragödie von „Lucia di Lammermoor“, die Donizetti 1835 zu seiner bewegenden Oper inspirierte. Weiterlesen ›

Hille Perl & Dorothee Mields // Händel

Nach ihrem kurzen Ausflug in stilistische Grenzbereiche mit dem Album „Born To Be Mild“, auf dem die Gambistin Hille Perl mit ihrem Lautenpartner Lee Santana Alte Musik in sanfte Rock-Balladen (mit E-Gitarren!) verwandelte, kehrt die Musikerin nun zusammen mit der Sopranistin Dorothee Mields und dem La Folia Barockorchester zu ihren Ursprüngen zurück. Weiterlesen ›

Regula Mühlemann // Cleopatra

Kaum eine andere weibliche Figur der Antike eignet sich als Sujet einer dramatischen, tragischen Oper besser als die tapfere Ägypterin Cleopatra. Kühn setzte die letzte Herrscherin des Ptolemäerreiches von 51 bis 30 v. Chr. ihre Schönheit ein, um die römischen Machthaber im Interesse ihres bedrohten Landes zu manipulieren. Damit war sie lange erfolgreich, verlor am Ende aber doch. Es dürfte nur wenigen bekannt sein, dass es allein 80 Opernwerke gibt, die sich mit Cleopatra auseinandersetzen. Die Schweizer Sängerin Regula Mühlemann widmet nun ein ganzes Album Werken aus der Barockzeit, die von Cleopatra handeln. Weiterlesen ›

Anna Netrebko & Yusif Eyvazov // Romanza

Es ist schon etwas Besonderes, wenn man in seiner Ehe nicht nur das Leben, sondern auch die Kunst teilen kann. Bevor der Weltstar Anna Netrebko aber mit ihrem Ehemann, dem Tenor Yusif Eyvazov, nun das erste gemeinsame Album „Romanza“ aufnahm, war doch eine gewisse Zeit vergangen. Jetzt gab es aber keinen Grund mehr, den gemeinsamen Gefühlen nicht auch ein partnerschaftliches Album folgen zu lassen. Das erste Duett-Album des Paares enthält unter anderem 18 Titel, die eigens für die Sopranistin und den Tenor geschrieben wurden. Weiterlesen ›