Regula Mühlemann // Cleopatra

Kaum eine andere weibliche Figur der Antike eignet sich als Sujet einer dramatischen, tragischen Oper besser als die tapfere Ägypterin Cleopatra. Kühn setzte die letzte Herrscherin des Ptolemäerreiches von 51 bis 30 v. Chr. ihre Schönheit ein, um die römischen Machthaber im Interesse ihres bedrohten Landes zu manipulieren. Damit war sie lange erfolgreich, verlor am Ende aber doch. Es dürfte nur wenigen bekannt sein, dass es allein 80 Opernwerke gibt, die sich mit Cleopatra auseinandersetzen. Die Schweizer Sängerin Regula Mühlemann widmet nun ein ganzes Album Werken aus der Barockzeit, die von Cleopatra handeln. Weiterlesen ›

Anna Netrebko & Yusif Eyvazov // Romanza

Es ist schon etwas Besonderes, wenn man in seiner Ehe nicht nur das Leben, sondern auch die Kunst teilen kann. Bevor der Weltstar Anna Netrebko aber mit ihrem Ehemann, dem Tenor Yusif Eyvazov, nun das erste gemeinsame Album „Romanza“ aufnahm, war doch eine gewisse Zeit vergangen. Jetzt gab es aber keinen Grund mehr, den gemeinsamen Gefühlen nicht auch ein partnerschaftliches Album folgen zu lassen. Das erste Duett-Album des Paares enthält unter anderem 18 Titel, die eigens für die Sopranistin und den Tenor geschrieben wurden. Weiterlesen ›

Olga Peretyatko // Russian Light

Die aus St. Petersburg stammende Star-Sopranistin Olga Peretyatko besinnt sich bei ihrem neuen Album mit dem Ural Philharmonic Orchestra unter Dmitry Liss ausschließlich auf Repertoire aus ihrer Heimat. Hierfür wählte sie aber keine oft gesungenen Partien aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ oder aus den Mussorgsky-Opern aus, sondern echte Raritäten des Orchesterlied- und Opernrepertoires von Rimski-Korsakov, Rachmaninoff, Strawinsky und Schostakowitsch. Weiterlesen ›

Diana Damrau // Meyerbeer: Grand Opera

Viele Opernfreunde werden sich noch an das legendäre Konzert von Diana Damrau im Palazzo Bru Zane in Rom im Jahr 2014 erinnern, wo die Sopranistin anlässlich des 150. Todestags von Giacomo Meyerbeer Arien seiner Opern präsentierte. Weiterlesen ›

Christiane Karg // Parfum

Die Sopranistin Christiane Karg ist nun einmal durch und durch eine Künstlerin. Selbst dann, wenn man sie zu ihren Hobbys befragt. „Wenn es ein Hobby gibt, für das ich neben der Musik schwärme“, sagt die Sängerin und Echo-Klassik-Preisträgerin des vergangenen Jahres, „dann sind es Gedichte.“  Poesie und Musik sind seit jeher untrennbar miteinander  verbunden, und sie setzen bei Komponisten auch viele tonmalerische Ideen frei. Weiterlesen ›

Philippe Jaroussky // La storia di Orfeo

Bei der Eröffnung der Elbphilharmonie war der Auftritt des Countertenors Philippe Jaroussky ein gefeierter Höhepunkt. Von einer Empore herab sang der Residenzkünstler dort Emilio de’ Cavalieris Arie „Dalle piu alte sfere“ aus „La Pellegrina“. Nun widmet sich der Weltstar mit der Sopranistin Emöke Baráth und dem Ensemble I Barocchisti unter Leitung von Diego Fasolis auf seiner neuen CD „La storia di Orfeo“ dem antiken Mythos des Orpheus. Weiterlesen ›

Sonya Yoncheva // Händel

Kein Komponist des Barockzeitalters war ein größerer Dramatiker als Georg Friedrich Händel. In seinen Opern sind die Psyche, die Emotionen und die Motive der Handelnden so plastisch greifbar, dass der Spannungsbogen nicht eine Sekunde gebrochen wird. Für die junge bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva, die im September vergangenen Jahres so erfolgreich für Anna Netrebko als Norma am Royal Opera House einsprang und mittlerweile als beste Traviata der Welt gilt, war die Barockoper schon immer ein besonderer Schwerpunkt. Weiterlesen ›

Aida Garifullina // Aida Garifullina

Sie singt wie eine Göttin, ist hochattraktiv und, wie Plácido Domingo begeistert sagt, „eine der aufregendsten Operndiven von heute.“ Die Sopranistin Aida Garifullina war 2013 Gewinnerin des renommierten, von Domingo initiierten „Operalia“-Gesangswettbewerbs und nahm das Publikum mit Charles Gounods Walzer-Arie „Je vieux vivre“ aus „Romeo et Juliette“ beim Wiener Opernball vor zwei Jahren für sich ein. Klar, dass dieser Klassiker ihres Repertoires und Léo Delibes „Bell Song“ aus „Lakmé“ auf ihrem Debütalbum bei Decca nicht fehlen dürfen. Weiterlesen ›

Maria Callas // The New Sound of Maria Callas

Warum das Paradestück ihres Repertoires, die „Casta Diva“-Arie aus Bellinis Oper „Norma“, so einzigartig ergreifend klingt, dass man erzittern möchte, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Maria Callas’ Fähigkeit, Töne aufblühen und die Seele im Klang förmlich nach außen dringen zu lassen, konnte von keiner anderen Sängerin je kopiert werden. Weiterlesen ›