Cheryl Studer, Ben Heppner, Thomas Hampson u. v. a. // Massenet Operas

Mit „Manon“ verwandelte Massenet 1881 denselben Stoff in eine Oper wie 24 Jahre vor ihm Daniel-François-Esprit Auber und 1893 endlich Giacomo Puccini. Beiden Konkurrenten steht Massenets Werk um nichts nach. Die „Manon“ ist ebenso bekannt geworden wie seine Goethe-Vertonung „Werther“ oder seine Oper „Thaïs“, letztere aber vor allem durch ihre eingängige „Méditation“. Viele andere Opern des damals erfolgreichsten Opernkomponisten Frankreichs sind dagegen in Vergessenheit geraten, obwohl viele große Sänger wie Cheryl Studer, Ben Heppner, Thomas Hampson, Victoria de los Angeles oder Nicolai Gedda sie gern und leidenschaftlich gesungen haben. Weiterlesen ›

Howard Arman u.a. // Christmas Surprises

Das Besondere dieses Weihnachtalbums sind neben den fantastischen Interpreten, dem Chor des BR und dem Münchner Rundfunkorchester unter Howard Armans Leitung die außergewöhnlichen Arrangements. Der aus London stammende Chorleiter Howard Arman bearbeitete unter anderem das Stück „A Christmas Festival“ von Leroy Anderson, dem Komponisten des Ohrwurms „Typewrighter“ aus dem Jerry-Lewis-Film von 1963, für ein großes Sinfonieorchester. Weiterlesen ›

Karg, Yoncheva, Villazón, Hampson, Von Otter, Nézet-Seguin, u.a. // Mozart: Le Nozze di Figaro

Mozarts „Le Nozze di Figaro“ sei eine Oper, die nur so abschnurre wie ein Uhrwerk, schrieb einmal „Die Welt“. Schon in den ersten Takten der Ouvertüre wird klar, dass man sich auf ein spritziges, übermütiges Stück einzustellen hat. Die oft knappen und pointierten Arien, Duette und Ensembles der ironiegeladenen Oper um Täuschung, Eheglück, Betrug und Leidenschaft treiben die Handlung unentwegt voran. „Le Nozze di Figaro“ ist ein Ensemblestück par excellence und eines der dichtesten und schnellsten Werke der Opernliteratur überhaupt. Weiterlesen ›