Hilary Hahn Plays Bach

Viele werden sich wundern, dass bei Decca nun ein Album mit demselben Titel „Hilary Hahn plays Bach“ erscheint, den die großartige Geigerin vor mehr als zwanzig Jahren schon einmal gewählt hat. Dies geschieht aus gutem Grund, denn die neue Aufnahme mit der Bach-Partita Nr. 1 und den Sonaten Nr. 1 und 2 ist eine Fortsetzung des Albums der jungen Hahn. Weiterlesen ›

Vilde Frang // Bartók & Enescu

Nach Schuberts und Mendelssohns Oktetten markiert das Streichoktett von George Enescu eine Art Schlusspunkt in der Gattungsgeschichte der Romantik. Spätere Oktett-Beiträge etwa von Strawinsky oder Varèse konzentrierten sich eher auf Bläserbesetzungen. Weiterlesen ›

Iskandar Widjaja // Mercy

Dass der Organist Cameron Carpenter einmal über den Geiger Iskandar Widjaja sagte, seine Musik sei nicht von dieser Welt, war sicher nicht auf echte Klänge aus dem Universum gemünzt. Auf seinem neuesten Album „Mercy“ aber greift der auch aus Fernsehauftritten vor allem in Ostasien bekannte Widjaja tatsächlich zu Himmelsgeräuschen und verbindet von der NASA aufgenommene Raumgeräusche mit der Violine. Weiterlesen ›

Daniel Lozakovich // Bach: Violinkonzerte Nr. 1 & 2 und Partita Nr. 2

Er ist erst 17 Jahre jung und hat als jüngster Neuzugang des Labels schon einen Plattenvertrag bei der Deutschen Grammophon in der Tasche. Der in Stockholm geborene Daniel Lozakovich ist allerdings auch ein ganz besonderes Geigentalent, auf das schon Weltklassedirigenten wie Valery Gergiev und Andris Nelsons aufmerksam geworden sind. Auf seinem Debütalbum zeigt der „Noch-Schüler“ bei Bachs Violinkonzerten Nr. 1 und 2 sowie der zweiten Solo-Partita eine unerhörte Reife und exquisite Tongebung. Weiterlesen ›

Niklas Liepe & Deutsche Radio Philharmonie // The New Paganini Project

Er habe es immer bedauert, sagt der in Hannover und Köln ausgebildete Geiger Niklas Liepe, dass die Capricen für Solo-Violine von Niccolò Paganini im Konzertleben nicht den Platz einnähmen, die ihnen eigentlich zustünden. Weiterlesen ›

Daniel Hope // Journey To Mozart

Den Begriff des Reisens fasst der südafrikanischbritische Geiger Daniel Hope sehr weit. Sowie der Geist in Bewegung gerät, befindet man sich seiner Philosophie folgend von ganz allein in fernen Welten. Bei seiner neuesten Reise zu Mozart geht es Hope aber keineswegs nur um den Salzburger selbst, sondern um dessen Zeit und das persönliche Umfeld, das er pflegte. Weiterlesen ›

Augustin Hadelich // Paganini: 24 Capricen

Es sind Bravourstücke allererster Qualität. Niccolò Paganinis 24 Capricen für Violine solo sind aber nicht nur klippenreiche Herausforderungen an die Technik und Gewandtheit eines jeden Geigenvirtuosen, sie sind allem voran geniale Musik. Weiterlesen ›

Vilde Frang & José Gallardo

So kann man den Begriff einer musikalischen Hommage natürlich auch einmal verstehen. Die norwegische Geigerin Vilde Frang will ihr neues Album nicht als eine Hommage an bestimmte Komponisten verstanden wissen, sondern als eine Verbeugung vor Geigern der Vergangenheit. Weiterlesen ›

András Schiff & Yuuko Shiokawa // Bach, Busoni, Beethoven

Die Bewunderung für Bach blieb bei allen Komponisten über Jahrhunderte hinweg gleich enthusiastisch. Viele haben sich an Bach orientiert, im 19. Jahrhundert besonders Beethoven, Mendelssohn und Busoni, im 20. Jahrhundert dann Schostakowitsch, der ganze Präludienzyklen nach Bachs Vorbild schrieb. Weiterlesen ›